Zurück in Ulan-Bator (25. Juni)

Wir sind zurück in der Zivilisation, hurrah! Die letzte Nacht im Jurtencamp war leider Dank des ganzen Ungeziefers auch die schrecklichste. Jedes Camp wird von einer mongolischen Familie geführt, und da hilft echt jeder tatkräftig mit. Meist wohnt die Familie selbst in Jurten auf dem Gelände (deren Jurten haben dann aber Satellitenschüsseln…). Bislang waren ausnahmslos alle Familien überaus bemüht, den Aufenthalt für uns so angenehm wie möglich zu machen, aber das letzte Camp hat echt versagt. Leider gab es irgendwo im Camp auch einen Dauerschnarcher, was unheimlich nervig war. Ich hab irgendwann aufgegeben und versucht, an meine Ohrenstöpsel zu kommen. Angesichts des Käfer- und Spinnenmeeres auf dem Jurtenboden war das gar nicht so einfach. Interessante Knacklaute geben diese Viecher von sich wenn man drauftritt. Meine Jurte (und leider auch das Bett) sah am nächsten Tag vielleicht aus… Widerlich. Weiterlesen

Willkommen in der Mongolei!

Heute ist der 2. Tag im mittlerweile 2. Jurtencamp. Ich sitze in meiner eigenen, bunten Jurte, außen scheint endlich wieder (nach Dauerregen gestern und einer Nacht bei 13,5 Grad in der Jurte) die Sonne, aber es pfeift ein eisiger Wind. Gerade habe ich 2x eine Hornisse aus meiner Jurte befördert, während meine Nachbarin in ihrer zwei Erdhörnchen entdeckt hat.
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Transsib Teil 3

Es ist 21 Uhr abends (14. Juni) und ich sitze eingekuschelt in einer mongolischen Jurte. Außen pfeift der Wind, die Toilette befindet sich (gefühlt) einen Gewaltmarsch entfernt, und mir tun von der heutigen 300 km Jeep-Fahrt über nichtvorhandene Straßen alle Knochen weh. Aber weiter in der Chronologie und zurück zur Transsibirischen Eisenbahn.  Weiterlesen

Mit der Transsib in die Mongolei: Gefangen in Erlian

Im Abteil von Shopping-Brigitte und den Kimono-Amis herrschte derweil doppelt schlechte Stimmung, weil Brigittes riesiger Koffer in keines der Gepäckfächer passte und sie ihn im Bett lagern musste. Die Betten sind bequem nutzbar für Leute bis 1,65m Körpergröße – jeder, der größer ist, muss sich irgendwie zusammenfalten und mit nem Koffer im Bett ists natürlich doppelt blöd.

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Die ersten Meter: Mit der Transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Ulan-Bator

Ich grüße Euch aus Ulan-Bator! Allerdings noch nicht aus einer Jurte, sondern aus dem 8. Stock eines Hotels, von wo aus ich dem nicht enden wollenden Stau beobachte, der hier 24 Stunden täglich die Straßen verstopft. Das Lieblingsauto der Mongolen ist Mercedes, ansonsten gibt es sehr viele Toyota, und bei der Hälfte der Autos ist das Lenkrad links, bei der anderen Hälfte rechts. Ich bin immer noch fasziniert davon, dass in dieser Großstadt in jede noch so winzige Ecke eine Jurte gequetscht wurde. Weiterlesen