Nomadenleben hautnah – Mit der Transsib in die Mongolei

Tocktock, tocktock. Gemächlich ratterte die Transsibirische Eisenbahn durch die Dunkelheit. Seit Stunden schon war der monotone Singsang der Räder unser ständiger Begleiter. Vor den Zugfenstern zog die Landschaft vorbei während in den Waggons jegliches Zeitgefühl verlorenging. Tocktock, tocktock. Es war bereits kurz vor Mitternacht als der Zug plötzlich langsamer wurde und schließlich ganz zum Stillstand kam. Wir waren in Erlian angekommen, an der chinesisch-mongolischen Grenze.

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Mit der Transsib in die Mongolei: Gefangen in Erlian

Im Abteil von Shopping-Brigitte und den Kimono-Amis herrschte derweil doppelt schlechte Stimmung, weil Brigittes riesiger Koffer in keines der Gepäckfächer passte und sie ihn im Bett lagern musste. Die Betten sind bequem nutzbar für Leute bis 1,65m Körpergröße – jeder, der größer ist, muss sich irgendwie zusammenfalten und mit nem Koffer im Bett ists natürlich doppelt blöd.

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Die ersten Meter: Mit der Transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Ulan-Bator

Ich grüße Euch aus Ulan-Bator! Allerdings noch nicht aus einer Jurte, sondern aus dem 8. Stock eines Hotels, von wo aus ich dem nicht enden wollenden Stau beobachte, der hier 24 Stunden täglich die Straßen verstopft. Das Lieblingsauto der Mongolen ist Mercedes, ansonsten gibt es sehr viele Toyota, und bei der Hälfte der Autos ist das Lenkrad links, bei der anderen Hälfte rechts. Ich bin immer noch fasziniert davon, dass in dieser Großstadt in jede noch so winzige Ecke eine Jurte gequetscht wurde. Weiterlesen