Lieblingsfoto (Guayaquil)

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“Oh diese Touristen…” dachte sich der Leguan

Nach einem Tag im ach so gefährlichen Guayquil brechen wir nun auf Richtung Galápagos. Guayaquil war echt eine Überraschung: Nach 35 Minuten Flug ab Quito ist man in einer ganz anderen Welt. Karibik-Feeling, Palmen, Strand, und lauter exotische und unbekannte Tiere.

Dass wir uns hier sicherheitstechnisch noch etwas gesteigert haben, hat man bereits am Flughafen gemerkt: Die Geldautomaten waren im hintersten Winkel in einem oberen Stockwerk des Flughafens untergebracht; bewacht von zwei bewaffneten Sicherheitsleuten. Abgeholt wurden wir von zwei Personen vom Hotel mit einem Pickup, unsere Rucksäcke kamen auf die Ladefläche, und wurden dann mit Stahlseilen festgekettet. Und die Polizisten tragen hier nicht nur schussichere Westen und Schlagstock, sondern diesmal auch Schusswaffen. Trotzdem haben wir uns (einmal mehr) nicht unsicher gefühlt und sind “ganz normal” herumgelaufen. Nur das Viertel um unser Hotel herum ist etwas gewöhnungsbedürftig: Das ist ein einziger Markt, bestehend aus hunderten von Ständen mit engen Gassen und fliegenden Händlern. Man kann hier alles kaufen, von Klamotten aller Art über Hüllen für Ferbedienungen, Schnürsenkel und Kühlschränke. Nur Lebensmittelgeschäfte scheint es im Umkreis von vielen Kilometern nicht zu geben. Zwar reiht sich “Garküche” an Garküche, aber da sollte der durchschnittliche Deutsche gefühlsmäßig lieber nichts essen. Ich habe schließlich einen Polizisten nach einem Supermarkt gefragt – der hat mich angeschaut, als wäre ich verrückt. Braucht man anscheinend nicht. In einer Apotheke haben wir schließlich noch ein paar Flaschen Wasser ergattert, und Body Lotion fürs Baby, eine andere gab es nicht.

Absolutes Highlight war der “Parque de las Iguanas”, ein ganz normaler Park, in dem zufälligerweise eine Menge großer, zahmer Leguane wohnt, die sich nicht aus der Ruhe bringen und sogar anfassen lassen. Weiteres Highlight war die Tatsache, dass beim Mittagessen (Sandwiches) plötzlich ein Hund-großes Tier durch’s Café gerannt kam, aber so ein Tier hatten wir noch nie gesehen! Spitze Schnautze, langer Schwanz, irgendwas zwischen Ratte und Ameisenbär. Der Wahnsinn! Insofern haben wir echt einen megacoolen Tag in Guayaquil verbracht und ich konnte mich ein bisschen von den Strapazen der Höhenkrankheit erholen.

Jetzt ruft das Frühstück, und dann hoffentlich mehr Tiere auf Galápaogs!

3 Kommentare

  1. Das macht einen entspannten Eindruck – gefällt mir 🙂

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