Welcome to Colombia (Bogotá, 21:55 Uhr Ortszeit)

Wohooo, wir haben einen kolumbianischen Stempel im Pass!
Mittlerweile sitzen wir im total abgefahrenen India Chez Moi Hotel auf unserem brettharten 1,60m breiten Bett und bewundern die für Südamerika typischen, ultra-abenteuerlichen Steckdosen- und Lampenkonstruktionen. Anfassen sollte man wohl besser nichts. Und auch die superenge Wendeltreppe mit losen Stufen, die uns zu diesem Zimmer geführt hat, und das Badezimmer, das so eine Art Holzverschlag ist, der in das Zimmer gepfriemelt wurde, stehen dem an Abenteuerlichkeit in nichts nach.

Ansonsten ist das Hotel der Wahnsinn – ganz auf Indien getrimmt, super liebevoll eingerichtet und die beiden Inhaber, Olivier und Ela, sind sowas von nett! Hier fühlt man sich sofort wohl – so wie in Kolumbien an sich – bis jetzt – übrigens auch. Nach einem super angenehmen Flug sind wir am erst 2 Jahre alten Flughafen von Bogotá gelandet. Kein Chaos, kein Dreck, keine dubiosen Taxis. Eher so ein Flughafen mit Wohlfühl-Flair und Leuten, die sich über jeden einzelnen Touristen zu freuen scheinen. Mit den Worten “Welcome to Colombia!” wird man schon bei der Passkontrolle empfangen. Und Nelson, der Typ, der uns abholen sollte, stand auch wie verabredet schon da. Egal, mit wem man spricht, die Leute überschlagen sich mit Willkommenswünschen. Sobald wir dann sagen, dass wir aus Deutschland kommen, gibt es kein Halten mehr: 7:1! Die beste Fußballmannschaft der Welt! Bereits von drei Personen wurde uns bestätigt, dass die Kolombianer die Brasilianer überhaupt nicht leider können – und die Argentinier übrigens auch nicht. Für Kolumbien steht fest: Am Sonntag muss Deutschland gewinnen!

Ein Foto gibt’s leider noch nicht – es geht hier schon um 18 Uhr die Sonne unter. Aber das, was wir im Dunklen vom Taxi aus gesehen haben hat schon mal einen guten Eindruck gemacht. Ein bisschen abenteuerlicher Verkehr, ein bisschen Stau, schöne Mehrfamilienhäuser mit Concierge. Ich bin gespannt, wie es bei Tageslicht aussieht.

Jetzt muss ich aber echt mal schlafen, mein Hirn ist schon halb im Delirium.

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