Pascal Violos neuer Vortrag: Indien – Mystik, Menschen, Maharadschas

Pascal Violo 01Die Reisevortrags-Saison hat wieder begonnen. Endlich!!! Wir sind sehr gespannt, was wir in den nächsten Wochen und Monaten für tolle Stories, Abenteuer und Eindrücke erzählt bekommen werden. Den Auftakt hat diesmal der Wiener Reisefotograf Pascal Violo gemacht. Ihn hatten wir letztes Jahr schon bei seinem Kuba-Vortrag kennengelernt. Nun hatte er einen außergewöhnlichen Vortrag über Indien im Gepäck: In seinem Reisebericht „Mystik, Menschen, Maharadschas“  bedient der Österreicher kaum stereotype Vorstellungen, sondern überrascht stattdessen mit authentischen Einblicken in eher weniger bekannte Bereiche dieses südostasiatischen Landes.

Wer auf Bilder von Tadsch Mahal, Fahrradrikschas oder überfüllten Großstädten wartet, ist in Pascal Violos Reisevortrag falsch. Vielmehr verdeutlicht der 35-Jährige Reisefotograf darin, dass Indien weitaus mehr zu bieten hat, als die Ziele, die vom Mainstreamtourismus angesteuert werden. Vier Mal war Violo bereits in Indien, um für seinen Vortrag zu recherchieren. Entstanden ist ein mitreißender Reisebericht, gespickt mit interessanten Fotoaufnahmen.

Der Vortrag beginnt im Hochgebirge Nordindiens: Bilder von Bergdörfern, Häusern aus Stein und jungen Mönchen in einem Kloster geben einen guten Einblick in ein hartes Leben in traumhafter Landschaft. Mit einem Motorrad überquert Violo den Khardung La, mit über 5.000 Meter einer derPascal Violo und Suzy höchsten befahrbaren Gebirgspässe der Welt. Er zeigt eine Sandwüste, in der es plötzlich regnet und trifft Wiener Auswanderer, die nach einer vierjährigen Weltreise ein 200 Jahre altes Steinhaus im indischen Nirgendwo zu ihrem neuen Zuhause erklärten. Auch Vrindavan, das Zentrum der weltweiten Hare Krishna Bewegung, und ein Besuch eines Bestatters am heiligen Fluss Ganges sind Bestandteil von Violos Reise. Als er Südindien bereist, stoßen seine Frau und seine drei Kinder für vier Monate zu ihm. Dem Zuschauer bietet sich damit ein neuer, interessanter Aspekt des Vortrags: Auch kleineren Kindern kann eine Indienreise Spaß machen. Violo zeigt seine Familie, wie sie auf einer Plantage dem Prozess der Teeherstellung beiwohnen. Gemeinsam engagieren sie sich in einem Hilfsprojekt, und auch die Weiterreise per Zug und Hausboot bereitet Eltern und Kindern Freude.

Bereits mit seinem Kuba-Reisebericht hatte Pascal Violo bewiesen, dass er ein begnadeter Reisefotograf ist. In seinem aktuellen Indienvortrag hat er sein Können noch einen Schritt vorangetrieben. Seine eingängigen Bildaufnahmen vermitteln nicht nur bloße Eindrücke eines fernen Landes, sondern scheinen einen Teil davon direkt in den Vortragssaal zu transportieren. Neben spektakulären Landschaftsaufnahmen und Einblicken in ein für uns teilweise unvorstellbares Leben sind es vor allem die Einzelportraits von Menschen, die berühren: Eine Frau auf dem Feld bei der Tee-Ernte, ein Sikh am Straßenrand, ein Mönch im Kloster. Allesamt nachhaltige Momentaufnahmen einer fernen Realität, die den Wunsch wecken, mehr zu sehen und mehr zu wissen. Oder vielleicht selbst nach Indien zu reisen.

Die Homepage von Pascal Violo: www.violo.at

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