Mein Schiff 2 | 3. Landgang: Bodrum – zum ersten Mal in der Türkei

In einem Gespräch hatte ich letztens Bodrum als “irgendso ein Fischerdorf in der Türkei” bezeichnet, woraufhin ich belehrt wurde, dass das “schon eher eine Großstadt” sei. Und in der Tat: Bodrum hat 150.000 Einwohner. Und ist extrem schnuckelig – es wird auch als “Saint Tropez der Türkei” bezeichnet. Die Mein Schiff fährt Bodrum anscheinend erst seit zwei Jahren an, und auch andere Schiffe kommen laut einer Einheimischen nur sporadisch vorbei. Hier mussten wir uns also nicht mit Tausenden anderen durch die Gassen quetschen!

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Mein Schiff 2 | 2. Landgang: Menschenmassen in Mykonos

Zweite Station unseres Schiffes war Mykonos, eine der beliebtesten griechischen Inseln. Immerhin 10.000 Leute leben dort. Den ersten Blick auf das Ferienparadies ergatterten wir schon von Bord aus: Eine recht karge Insel mit vielen weißgetünchten Häusern. Und im Wasser davor: 4 weitere Kreuzfahrtschiffe. Das ist schon heftig, wenn ungefähr 10.000 Leute gleichzeitig auf eine Kleinstadt losgelassen werden. Aber entgehen lassen wollten wir uns diesen Landgang natürlich nicht.

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Mein Schiff 2: Exkurs – Essen an Bord

Ja, es ist mir sehr schwergefallen, nicht darüber nachzudenken, was auf so einem Schiff an Essen alles weggeschmissen wird. Trotzdem kam ich nicht umhin, die angebotenen Köstlichkeiten bei jeder Mahlzeit aufs Neue zu bewundern. Morgens und mittags sind wir immer ins Anckelmannsplatz-Buffet-Restaurant, und abends kamen wir immer im Antlantik-à-la-carte-Restaurant unter. Da das Essen so hervorragend war, hat es einen eigenen Blogbeitrag verdient.

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Mein Schiff 2: Von Malta nach Piräus (Athen)

Und dann war’s auch schon so weit: Wir waren in Athen! Oder besser gesagt in Piräus, dem drittgrößten Mittelmeerhafen überhaupt. In Athen waren wir schon öfter, weshalb der Besuch total entspannt war. Nach dem köstlichen Frühstück im Anckelmannsplatz-Buffet-Restaurant haben wir uns – neues Ritual! – zunächst in die ultrabequemen Lounge-Stühle auf dem Pool-Deck fallen lassen, um erstmal die große Masse an Leuten von Bord gehen zu lassen. Erst gegen 11 Uhr sind wir dann gemütlich zum Schiffsausgang und von dort aus gleich in den nächstbesten Hop-On-Hop-Off-Bus gestiegen.

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Mein Schiff 2: Entspannung pur am ersten Seetag

Unser erster richtiger Reisetag war gleich ein kompletter Seetag. Den herumzubringen war angesichts des umfangreichen Bordprogrammes wieder kein Problem. Wie schon beim letzten Mal wurde der Workshop “Tücher kreativ binden” angeboten, es gab Whiskey-, Cognak- und Weinverkostungen, Mal- und Sportkurse, Singletreffs und ein Kochduell. Sehr lustig fand ich außerdem den Workshop “Obst- und Gemüseschnitzen” sowie die Modenschau, bei der Mitreisende sich als Models ausprobieren und dadurch gleich ihre Peinlichkeitsschwelle testen konnten.

 

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Kreuzfahrt, Volume 2: Wiedersehen mit der Mein Schiff 2

Dass Kreuzfahrten moralisch verwerflich sind, habe ich in diesem Beitrag schon dargestellt. Mehr noch als die Arbeitsbedingungen an Bord belastet mich dabei die Ökobilanz, die jeder live und in (schwarzer) Farbe bestaunen kann, der während der Fahrt des Schiffes mal seinen Blick gen Himmel richtet. Es gibt also nichts zu rechtfertigen, zu beschönigen oder zu entschuldigen, schon gar nicht für den Öko-Apostel und Biomarktkäufer, der ich im wahren Leben bin. Und doch habe ich es – nach einigem Ringen –  getan: Ich habe wieder eine Kreuzfahrt gemacht. Wieder mit der Mein Schiff 2 von Tuicruises. Wieder ins Mittelmeer. Und sogar in der gleichen Kabine. Und: Es war schön! Sehr schön sogar.

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