Von der Moskitohölle ins Luxusleben

Raid Doble Acción. “Tötet und hört nicht auf zu töten”

Ich habe das Gefühl, dass wir mit einem unglaublich erweiterten Horizont von dieser Reise zurückkommen werden. Und das in Bezug auf jede nur erdenkliche Lebenslage. Heute zum Beispiel mussten wir unverhofft eine Lektion in “Kammerjäger-Dasein für Fortgeschrittene” über uns ergehen lassen. Das Übel fing an unserem zweiten Abend hier in Montevideo an, als ich irgendwie das Gefühl hatte, dass wir nicht alleine im Zimmer sind. Wir knipsen also das Licht an und was sehen wir? Mindestens 15 Moskitos an der Zimmerdecke. Mit meinen Badelatschen als Mordwerkzeug eröffneten wir den Krieg – sehr zum Schrecken des Personals in diesem doch sehr hellhörigen Hotel. Gleichzeitig konsultierten wir Google zu der Frage “Gibt es Dengue-Fieber in Montevideo?” – an Schlaf war die restliche Nacht dann nicht mehr zu denken.

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Schuhplattler in Uruguay (Montevideo)

Heute ist Sonntag, auch in Uruguay. Das ist ein kleines bisschen spektakulär, denn in vielen Ländern unserer Reise gab es keinen bemerkbaren Unterschied zwischen Wochentag und Werktag. Läden, Supermärkte und häufig sogar Banken hatten samstags genauso offen wie sonst auch, und auch den Sonntag nutzten die meisten Händler um Geld zu verdienen. Aber hier in der Altstadt von Montevideo haben sonntags die Läden zu. Deshalb wurde uns geraten, lieber keinen Fuß dorthin zu setzen, denn wenn die Straßen verlassen sind könnte doch die ein oder andere dunkle Gestalt aus ihrem Loch kommen. Wir haben deshalb beschlossen, zum “Shopping” zu fahren. So nennt man in Argentinien und Uruguay die Einkaufszentren, und die haben sonntags natürlich immer offen. Wir finden den Ausdruck “Shopping” absolut passend und verwenden ihn fleißig. Klingt doch viel besser als “Shopping Mall” oder “Einkaufszentrum”!

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Ausspannen in Uruguay (Montevideo)

Wir entschuldigen uns dafür, dass wir etwas in der Versenkung verschwunden sind. Vorgestern haben wir uruguayischen Rotwein getestet, der uns zwar einen hervorragenden Abend beschert hat, aber leider auch unangenehme Folgen am nächsten Tag. Ich war ziemlich außer Gefecht. Zum Glück ist dieser kleine “Ausfall” nicht so schlimm, denn wir gönnen uns hier viel Zeit. Montevideo ist die letzte Station unserer Reise bevor es zurück nach Buenos Aires und dann nach Hause geht. Hier lassen wir den Urlaub also langsam ausklingen, bei zahlreichen Tassen Cappuccino, einigen Stücken leckerem Kuchen und langen Spaziergängen entlang des Río de la Plata.

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