(Un)sicherheit in der höchsten Hauptstadt der Welt (Quito)

Von Ecuador liest man nur Horrorstories über Kriminalität, Entführungen und Raubüberfälle. Nach allen Warnungen, die diverse Websites und unser Lonely Planet Guide verbreiten, erschien es uns quasi unmöglich, sich mehrere Tage im Land aufzuhalten ohne Opfer einer groß angelegten Diebestour zu werden. Ziemlich eingeschüchtert namen wir also unsere ersten Schritte durch Quito in Angriff.
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Kolumbianische Bildimpressionen (Umland von Bogotá)

Heute haben wir eine Busfahrt nach Zipaquirá gemacht, eine 100.000 Einwohner-Stadt, 50km nördlich von Bogotá. Dort befindet sich in einem Berg eine der größten Salzminen der Welt. Darin wurden riesige, kirchenähnliche Räume ausgehöhlt, weshalb die Mine auch als Salzkathedrale bekannt und eine der Hauptattraktionen hier ist.
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Reiseführer-Warnungen vs. Realität (Bogotá)

“Ihr nehmt einfach den Bus bis Las Aguas, steigt dann in einen anderen Bus, und dann nehmt ihr noch ein Taxi. Ihr könnt ein Taxi auf der Straße anhalten, auch wenn es besser ist, sich eines rufen zu lassen. Aber ich habe schon lange nichts mehr von Verbrechen durch Taxifahrer gehört. Wenn ihr dann am Cerro Monserrate seid, könnt ihr hochlaufen oder mit der Seilbahn hochfahren. Und danach geht ihr von dort zu Fuß ins Zentrum.” So ungefähr lautete die Empfehlung unserer Hotelinhaberin Ela, als wir sie heute morgen fragten, wie wir zum Cerro Monserrate, einem 3.150m hohen Berg vor den Toren Bogotás, gelangen könnten. Nach alldem, was uns Reiseführer und diverse Websites geraten hatten, hauten mich Elas Worte so ziemlich um. Der Cerro Monserrate ist soooo gefährlich, hieß es stets. Man könne sich allenfalls am Wochenende hinwagen, wenn gleichzeitig viele Kolumbianer dem Hügel einen Besuch abstatten. Aber auf keinen Fall sollte man sich dort zu Fuß bewegen, Raub, Entführung und Vergewaltigung seien garantiert. Und dann das zweite No Go: Niemals, wirklich niemals, auf der Straße ein Taxi anhalten. Sich immer eins rufen lassen, ein sicheres, registriertes. Das konnte ja heiter werden.

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Welcome to Colombia (Bogotá, 21:55 Uhr Ortszeit)

Wohooo, wir haben einen kolumbianischen Stempel im Pass!
Mittlerweile sitzen wir im total abgefahrenen India Chez Moi Hotel auf unserem brettharten 1,60m breiten Bett und bewundern die für Südamerika typischen, ultra-abenteuerlichen Steckdosen- und Lampenkonstruktionen. Anfassen sollte man wohl besser nichts. Und auch die superenge Wendeltreppe mit losen Stufen, die uns zu diesem Zimmer geführt hat, und das Badezimmer, das so eine Art Holzverschlag ist, der in das Zimmer gepfriemelt wurde, stehen dem an Abenteuerlichkeit in nichts nach. Weiterlesen