Rapa Nui – Die Osterinsel

Mittlerweile befinden wir uns, 4.000 Kilometer entfernt von jeglichem anderen Stück Erdboden, mitten im Paradies. In einem sehr kleinen Teil des Paradieses zwar, denn die Osterinsel hat nur eine Größe von 24 x 13 Kilometern, aber immerhin! Hier gibt es Kokospalmen, sanfte Wellen und bunte Häuschen, in deren Gärten so ziemlich alles wächst, was man bei uns in der Gartenabteilung von OBI kaufen kann. Knapp 6.000 Menschen wohnen in der Hauptstadt Hanga Roa, ein goldiges, charmantes Nest in das man sich sofort verliebt. Wie erwartet gab’s bei Ankunft die Hula-Blumenkette um den Hals; ansonsten warten die Einwohner mit viel Freundlichkeit, guter Laune und polynesischer Musik auf. Hinter der Stadt erheben sich liebliche Vulkanhügel, es gibt saftige Wiesen und kleine Wäldchen, die sich bei näherem Hinsehen als Ansammlung von Bananen- oder Avocadobäumen herausstellen. Überall stehen Pferde herum oder es grasen Kühe, und der Gesang zahlreicher blaugrauer Vögelchen ist zu hören. Die Landschaft ist traumhaft und es liegt ein wunderbarer Geruch in der Luft, nach Gras, Natur und Sauberkeit. Und auch das Klima ist sehr angenehm: Es hat nie mehr als 25 Grad tagsüber und unter 16 Grad nachts, ab und zu gibt es mal einen Tropenregen und ansonsten wechseln sich Wolken und Sonne ab.

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Te Pito O Te Henua – Auf zum Nabel der Welt!

Ich kann es mir nie merken. Google hat auch jetzt wieder aushelfen müssen: Te Pito O Te Henua. Der Nabel der Welt. Die Osterinsel! Unser nächstes Reiseziel. Wir sind schon voller Euphorie angesichts der drollig aussehenden Steinkolosse, die uns dort begegnen werden. Aber erstmal müssen wir dort hinkommen, und das ist gar nicht so einfach. Neben dem Nabel der Welt ist die Osterinsel nämlich gleichzeitig auch noch am Arsch der Welt. Um 6:30 Uhr werden wir morgen von “Transvip”, dem tollen neuen chilenischen Flughafenshuttleservice, abgeholt. Danach setzen wir uns für knappe sechs Stunden in ein Flugzeug, um auf eine artenarme, polynesische Insel zu gelangen, auf der es 19 Grad hat. Am Flughafen wird einem angeblich gleich mal eine Hula-Blumenkette um den Hals gehängt. Es scheint sich absolut zu lohnen – jeder Chilene flippt bei dem Wort Osterinsel vor Begeisterung schier aus. Wir sind also mega gespannt und machen uns langsam wieder ans Kofferpacken.

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