Zeitreise Südamerika: Bolivien 2007

Am Titicacasee, 2007

Am Titicacasee 2014

Nachdem meine Südamerika-Sehnsucht derzeit mal wieder unerträglich ist, ist es an der Zeit mal wieder einen kleinen Beitrag in der Rubrik “Zeitreise Südamerika” zu posten. Kurz zur Erinnerung: 2005, 2006 und 2007 habe ich mich bereits in Südamerika aufgehalten und auch damals fleißig Reiseberichte geschrieben. Diese habe ich nun wieder ausgegraben und mit Staunen gelesen. In einer kleinen Serie präsentiere ich Euch die lustigsten und interessanten Stellen meiner damaligen Aufzeichnungen, füge meine heutige Meinung darüber hinzu und veröffentliche Vergleichsfotos “damals vs. heute”.

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Salar de Uyuni, 3 days / 2 nights – 2. Teil

Es ist 21:35 Uhr und wir haben die erste Flasche Wein seit mehr als 50 Tagen getrunken. Chilenischen Rotwein der Sorte Carmenere. Hervorragend! Chile erscheint uns derzeit wie das Paradies. Es gibt hier Sicherheitsgurte und Leitplanken, Klopapier und Seife, im Radio wird normale Musik gespielt und man bekommt für jeden noch so winzigen Einkauf eine Quittung – in allen anderen Ländern gingen gefühlt 70% aller Einnahmen an der Steuer vorbei. Außerdem gibt es hier endlich wieder richtiges Essen und die Portionen sind groß genug um satt zu werden. Der Wahnsinn! Und das Ganze bei umwerfender, traumhafter Landschaft. Ich will hier nie wieder weg! Nur zwei Nachteile gibt es gerade: San Pedro de Atacama ist ziemlich teuer; die Preise sind vergleichbar mit denen in Deutschland. Und morgen ist Tag 50. Die Hälfte unserer Reise ist vorbei. Eine grauenhafte Feststellung.

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Salar de Uyuni, 3 days / 2 nights – 1. Teil

Gerade wollten wir uns gemütlich in die Hängematten im Hof unseres Hostels legen, aber im Nu war die Laptop-Tastatur sowas von mit Sand bedeckt, dass wir schnell wieder nach innen geflüchtet sind. Draußen geht ein Wüstensturm vom Feinsten ab. In den ungeteerten Straßen von San Pedro kann man haushohe Staubwolken bewundern, der Sand landet in den Augen, in den Ohren und zwischen den Zähnen. Man wünscht sich, man wäre in der Lage seine Nasenlöcher so zu verschließen wie ein Kamel. Die Bargeldversorgung hat sich leider noch nicht gebessert – alle Geldautomaten sind leer und der Bargeldnachschub kommt und kommt nicht. Wir werden’s nachher nochmal versuchen.

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Fotos von unterwegs

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Die Silbermine von Potosí

Wir sind zurück in der Zivilisation, genauer gesagt im chilenischen San Pedro de Atacama, und zwar lebend. Das ist halbwegs überraschend, weil ich gestern bei -17 Grad Innentemperatur (–> Erfrierungstod) und heute bei einem Totalausfall sämtlicher Geldautomaten in San Pedro (–> Hungertod), fast schon leichte Überlebenszweifel hatte. Auch die in unserem dreitägigen Höllentrip durch den Salar de Uyuni erworbene Staublunge trägt sicher nicht zu einem langen Leben bei. Aber wir wollen ja nicht vorgreifen in der Chronologie. Beginnen wir dort, wo uns das Internet verlassen hat: In der Silbermine des Cerro Rico im bolivianischen Potosí.

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Fotos von gestern (juhuuu, es funktioniert wieder!)

Gerade eben hatte der Lars einen Geistesblitz, warum der Foto-Upload den Geist aufgegeben hat, und siehe da – es geht wieder! Hier also noch schnell die Fotos von gestern.

Wir sind inzwischen in Potosí angekommen, der legendären Silberstadt. Um 9 Uhr wurden wir am Hotel von einem Taxifahrer abgeholt. Unsere Reiseleiterin hatte uns vorher schon gesagt, dass sie ihm bereits klargemacht hat, dass er nicht so schnell fahren soll, aber wir können ihm das gerne auch nochmal sagen. Das hat bei uns für leichtes Stirnrunzeln gesorgt.

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