Kanada/Nova Scotia (15): Auf nach Hause!

Mittlerweile ist es über zwei Monate her, dass wir aus Kanada zurückkamen. Obwohl ich nun etwas mehr in der Lage bin, diese Reise als interessante Erfahrung zu sehen, reut mich tatsächlich noch immer das Geld, das dieser Urlaub gekostet hat.

Die letzten beiden Tage haben wir in Halifax verbracht – meistens in einem Café sitzend, einer Art Zufluchtsstätte, in der wir bei einem Tee nach dem anderen die Minuten bis zu unserem Abflug rückwärts zählten.

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Kanada/Nova Scotia (14): Cape Breton National Park

Cape Breton ist eine zu Nova Scotia gehörige Insel, auf der der riesige, gleichnamige Nationalpark liegt. Cape Breton ist teilweise französischsprachig, was – jetzt bin ich sehr, sehr böse – für den Touristen bedeutet, dass er Einbußen in der Freundlichkeit der Einheimischen hinnehmen muss. Die Landschaft außerhalb des Nationalparks hat uns an die schottischen Highlands erinnert und im Nationalpark hat sich dann sogar endlich mal der Indian Summer gezeigt.

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Kanada/Nova Scotia (13): Hector, 1773 – Eine Seefahrt ist nicht lustig!

Eines der für mich beeindruckendsten Erlebnisse während unseres Urlaubs war ein Besuch des Schiffs Hector. Die Hector hat im Jahre 1773 von Schottland aus die ersten Siedler nach Nova Scotia gebracht – 189 an der Zahl. Lars und ich sind eher nur aus Gaudi nach Pictou gefahren, wo ein Nachbau der Hector im Hafen liegt. Wir waren lange im Auto gesessen und wollten uns ein bisschen die Füße vertreten. Aber als ich einen Blick auf diese Nussschale erhaschte, auf der angeblich so viele Menschen untergebracht waren, beschlich mich das vage Gefühl, dass manche Seefahrten vielleicht nicht so lustig sind, wie man vielleicht denkt…

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Kanada/Nova Scotia (12): Auf Sylt! (Prince Edward Island)

Unser Aufenthalt auf Prince Edward Island, der kleinsten Provinz Kanadas, war so eine Art “Urlaub im Urlaub”. Hier kann man an weißen Sandstränden entlangflanieren, kilometerweit durch Wiesen und Felder fahren und zahlreichen Leuchttürmen einen Besuch abstatten. Untergekommen sind wir im Bed & Breakfast von Stacy und Randy, wobei mir Stacy gleich sympathisch war, da sie einige Stunden zuvor eine Wurzelbehandlung über sich hatte ergehen lassen. Sie wollte mich gleich als neue Patientin für ihren Zahnarzt gewinnen, aber ich habe dankend abgelehnt.

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Kanada/Nova Scotia (11): Laundromat (Truro)

Ein richtiger Kanadier braucht abends Eis, und zwar bevorzugt zwischen 19 und 22 Uhr. Es kam mehrmals vor, dass die Besitzer der Bed & Breakfasts zu später Stunde bei uns vorbeischauten, und uns darüber informierten, dass sie nun ins Bett gehen würden – wenn wir aber noch Eis bräuchten, würden wir selbstverständlich eines bekommen. Wofür man um 22 Uhr Eis brauchen soll (etwa um meine kühlschrankgekühlte Dose Dosenbier darin zu versenken? Oder um sich einen Schirmchencocktail zuzubereiten?) ist mir schleierhaft.

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Kanada/Nova Scotia (10): Wolfville und Shubenacadie Wildlife Park

Das nächste Ziel unserer Reise hatte den lustigen Namen Wolfville. Eine nette Studentenstadt mit einer kleinen schönen Innenstadt. Die Inhaber unserer dortigen Unterkunft waren zwei supernette Schweizer, die 2009 nach Calgary ausgewandert sind und erst kürzlich das Bed & Breakfast in Wolfville übernommen haben. Die beiden erzählten uns allerhand Überraschendes über das Leben in Kanada – zum Beispiel, dass jedes Jahr ab dem ersten Schneefall das große Verkehrschaos ausbricht und man von da an jeden Tag Autos im Straßengraben liegen sieht.

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