Orangetrotter – Augenblicke einer Weltreise

Orangetrotter

Helga, Jürgen und ich vorm Orangetrotter.

Man nehme: (Fast) unendlich viel Zeit, zwei Menschen auf der Suche nach einem Tapetenwechsel, und einen orangefarbenen VW-Bulli (innen umgebaut und übernachtungstauglich). Das Ergebnis: Eine Abenteuertour von Memmingen nach Sydney, eine Weltreise voller Begegnungen, eine Inspiration für alle, die davon erfahren.

Helga Negele und Jürgen Dommer haben sie gemacht, genau diese wahnsinns Reise. In ihrem Orangetrotter, einem über 30 Jahre alten T3-VW-Bus, den Jürgen in liebevoller Kleinarbeit zu einer komfortablen Mini-Wohnstätte umgebaut hat. Die Höhepunkte ihres Roadtrips lassen die beiden in ihrem Vortrag “Augenblicke einer Weltreise” noch einmal Revue passieren. Dass die Zuschauer ihnen dabei förmlich die Bude einrennen, scheint langsam zur Gewohnheit zu werden.

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“Meilenweit zur Kühlbox” – Mit dem Fahrrad quer durch die USA

Thomas Widerin

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Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn jemand behauptet, er hätte von irgendetwas gar keine Ahnung. Und dann quasi im selben Atemzug verkündet, dieses Etwas zukünftig zu seinem Lebensinhalt zu machen. Genau so ein Mensch ist Thomas Widerin. Der Österreicher gibt an, noch vor einigen Jahren absoluter Fahrrad-Laie gewesen zu sein (“Vom Radfahren hatte ich (…) in etwa so viel Ahnung wie von der Mondfahrt: nämlich gar keine.”). Weder mit der Technik, noch mit der Reparatur von Fahrrädern habe er sich ausgekannt, geschweigedenn, dass er seit seiner Kindheit überhaupt jemals wieder auf einem Fahrrad gesessen wäre. Unsereins würde aus solchen Aussagen logisch schlussfolgern, dass Radfahren dann eben nicht seins ist. Aber weit gefehlt. Thomas Widerin ist nämlich auf die Idee gekommen, mit dem Rennrad die USA zu durchqueren. In sieben Wochen von New York bis San Francisco.
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Buchtipp! Klaus Vierkottens “Panamericana Südwärts”

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Mut. Das ist das erste Wort, das mir in den Sinn kommt, wenn ich an das Abenteuer von Petra und Klaus Vierkotten denke. Mut, und zwar in dreifacher Hinsicht. Um diesen Mut zu verstehen, muss man zunächt die Geschichte kennen: Mit einem Allrad-Wohnmobil fahren die beiden entlang der Panamericana von Mexiko nach Feuerland. 100.000 Kilometer legen sie auf dieser Reise zurück, drei Jahre lang sind sie unterwegs. Die Reise ist kein schnelles Abarbeiten von so vielen Ländern wie möglich, sondern eine Reise mit Muße. In Mexiko halten sich Petra und Klaus fast ein Jahr lang auf, und überall dort, wo es ihnen gut gefällt, lassen sie einfach so lange sie wollen die Seele baumeln.

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“Die durch die Hölle gehen” – Skurrilitäten von Helgoland bis Spanien

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Seit ich die Liste der Gratis-e-books auf Amazon entdeckt habe, ist daraus eine Art Sucht entstanden. Jeden Tag durchforste ich die Rubrik “Reise & Abenteuer” und führe mir anschließend den soeben erstandenen Schrott zu Gemüte. Klares Fazit: Nicht jeder ist zum Schriftsteller geboren. Nicht wenige versuchen es aber trotzdem. Meine beiden Highlights der letzten Woche möchte ich Euch in diesem Beitrag kurz vorstellen – es ist zum Schreien.

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Ferien in Nordkorea

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Dass “Da muss ich hin” zu meinen Lieblingssätzen gehört habe ich bereits mehrfach erwähnt. Dass dieser Satz sich auf so gut wie jedes Fleckchen dieser Erde beziehen kann, ebenfalls. Nur nach Nordkorea, dahin zog es mich bislang nicht so wirklich. Vielmehr habe ich alle, die dieses Land irgendwo auf ihrer Wunschliste platziert hatten, für verrückt erklärt. Bis ich mir das Buch “Kim & Struppi – Ferien in Nordkorea” von Christian Eisert zu Gemüte geführt habe. Fazit dieser Lektüre: Da muss ich hin!

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Warum man Machu Picchu knicken kann…

Ein Stück Peru in Nürnberg

Diese peruanische Band hat mir heute in der Nürnberger Fußgängerzone beim vorweihnachtlichen Shopping-Gedrängel echt gute Laune gemacht. OK, diese komische Indianer-Plastik, die ja eher an Winnetou als an das südamerikanische Hochland erinnert, hätten sie sich sparen können. Aber die restliche Performance war echt gut. Und “Feliz Navidad” mit Panflöten-Untermalung ist echt besser als die nervige Glockengebimmel-Version, die immer im Radio läuft. Ihr wisst schon, dieses Lied, von dem man denkt, es endet nie.

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