Andreas Pröves Reisen als Rollstuhlfahrer: “Mein Traum von Indien”

Andreas Pröve ist nicht nur ein toller Reisereferent, sondern auch ein super Schriftsteller. In diesem Beitrag habe ich schon einmal über ihn berichtet. Das Besondere: Seit einem Motorradunfall im Jahr 1981 sitzt Andreas Pröve im Rollstuhl. Und lässt sich vom Reisen trotzdem nicht abhalten. Was für Nicht-Gehandicappte schon ein totales Abenteuer wäre, bewerkstelligt er mit Rollstuhl, Handbike und oftmals komplett alleine. Kaum zu glauben, und absolut fesselnd zu lesen.

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Huh! Da hat wieder jemand ein Buch über Island geschrieben!
Thilo Mischke mit “Huh! Die Isländer, die Elfen und ich”

Es hat (mal wieder) jemand ein Buch über Island geschrieben. Thilo Mischke, 1981 geboren, Journalist, Autor und Moderator. Etwa 20x, so behauptet er, war er bereits in Island; allerdings nie länger als zwei Wochen. Sein Insiderwissen über Land und Leute hat er nun in dem Buch “Huh! Die Isländer, die Elfen und ich” zu Papier gebracht. Was ich da lesen musste, ließ mich teilweise die Stirn runzeln. Ich war zwar “nur” fünfmal in Island, kann aber einigen der in “Huh” aufgestellten Behauptungen so gar nicht zustimmen. Das trübt leider auch die lustigen und interessanten Anekdoten vom Rest des Buches.

 

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Für die leidensfähige Leserschaft:
Adam Fletcher mit “Du fährst wohin?!”

Ich fasse dieses Buch mit einem Wort zusammen: “Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!”

Noch nie, wirklich noch nie, habe ich bei einer Lektüre bei jedem einzelnen Kapitel zurück zum Inhaltsverzeichnis geblättert, um zu schauen, wie viele Seiten lang ich noch (mit)leiden muss. Die Geschichten, die Adam Fletcher (Jahrgang 1983) in seinem Reisegeschichtenbuch “Du fährst wohin?!” zusammengestellt hat, sind einfach zu krass – auf quasi jeder dritten Seite standen mir die Haare zu Berge. Hinzu kommt Adams himmelschreiend komischer und nüchterner Erzählstil – ich habe dieses Buch geliebt!

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“Unter Segeln zuhause” – Mit der Familie auf dem Boot um die Welt

Eine Weltreise auf einem Boot ist an sich schon ungewöhnlich (zumindest im Genre “Reisebuch”). Und dann auch noch mit zwei kleinen Kindern, das hat Seltenheitswert. “Unter Segeln zuhause” hat deshalb sofort mein Interesse geweckt.

Insgesamt 14 Jahre lang war Michael Wnuk bis jetzt auf den Meeren dieser Welt unterwegs. Zusammen mit seiner Frau Nathalie Müller und den beiden Kindern Lena (4) und Maya (6) startete er 2011 eine weitere mehrjährige Segelreise: Von Buenos Aires um Kap Horn bis nach Puerto Montt in Chile, und schließlich von Surinam über Kuba zurück nach Flensburg.

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Eindrücke aus unbekanntem Terrain:
Markus Huth mit “Ohne Plan durch Kirgisistan”

Fast wäre ich auch schon mal in Kirgisistan gelandet. Als ich meine Mongolei-Reise gebucht hatte, hieß es zunächst, dass die Reise aufgrund zu geringem Interesse nicht zustandekommen würde. Stattdessen stünde Kirgisistan auf dem Programm – ein Land, von dem ich echt gar nichts wusste. Eigentlich war es mir nur durch den abgefahrenen Kurzfilm “The Road to Karakol” bekannt, den ich auf der European Outdoor Film Tour gesehen hatte*. Kurz bevor es dann tatsächlich nach Kirgisistan gehen sollte, hatten sich plötzlich doch genug Leute für die Mongolei gefunden. Seitdem ist Bishkek einer meiner Sehnsuchtsorte. Irgendwann fahr ich da hin.

*Der Macher dieses coolen Filmchens, Kyle Dempster, ist letztes Jahr beim Bergsteigen in Pakistan tödlich verunglückt. Er war 33 Jahre alt.

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Jupiters Fahrt – Mit dem Motorrad um die Welt

1973 ist Ted Simon, britischer Journalist, zu einer Weltumrundung aufgebrochen. Mit dem Motorrad, obwohl er kurz zuvor noch nicht einmal einen Motorradführerschein besessen hatte. Vier Jahre dauerte diese Reise, die ihn durch Afrika, Amerika und Australien bis nach Indien führte. Nachzulesen sind seine Erlebnis in “Jupiters Fahrt”, einem Kultbuch, das ich erst kürzlich entdeckt habe.

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