Das Oktopus-Souvenir (Portugal Ende)

penicheIch war vor drei Jahren mal in Paris, da habe ich eine Punktlandung hingelegt: Mittags Roastbeef gegessen, später in ein Flugzeug gestiegen, nach Hause geflogen, problemlos daheim angekommen, um mich dann mit einer fetzen Lebensmittelvergiftung für mehrere Tage ins Bett zu begeben.

Der Typ, der auf dem Rückflug von Portugal hinter mir saß, hatte das mit den Punktlandungen nicht so ganz drauf. Kurz nach dem Start brach er im Gang des Flugzeuges zusammen und lag dann bis zur Landung auf dem Boden neben dem Klo herum. Nicht sehr angenehm.

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Bootstour in Faro (Portugal, Tag 15)

bootstour-faro-1Ich habe diesmal noch gar nichts übers Wäsche-Waschen erzählt. Wir hatten ja nur 50% der benötigten Kleidung dabei und wollten zwischendurch mal waschen. Das hätte auch super funktioniert, wenn wir, wie ursprünglich geplant, mehrere Tage an einem Ort geblieben wären – bevorzugt auf Campingplätzen, wo wir unsere Reisewäscheleine hätten aufhängen können. Da sich der Urlaub etwas anders entwickelt hat, hatten wir diesmal echt mit Wäsche-Engpässen zu kämpfen.

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In Faro. Oder: 90 Minuten reichen (Portugal, Tag 14)

faro-4Faro ist die Hauptstadt der Algarve. 50.000 Einwohner und angeblich ein Ort zu Verweilen. Wir würden sagen: Nach 90 Minuten ist man durch. Wir haben es in diesen 90 Minuten sogar geschafft, 2x einzukehren und einen Kaffee zu trinken. Das Bild links trügt natürlich auch: Auch Faro liegt nicht direkt am Meer, sondern an einer Art Flussdelta. Weiterlesen

Olé, olé, oh je, oh je, Algarve (Portugal, Tag 13)

algarve-12Wusstet Ihr, dass die Algarve nicht am Meer liegt? Naja, irgendwie natürlich schon, aber anders, als wir dachten. Hier gibt es keine Küstenstraßen oder Strandpromenaden. Alle Städtchen und Dörfer liegen mehr oder weniger ein Stück im Inland; die Strände müssen gezielt angefahren werden. Was an der “atemberaubenden Westküste”, die wir auf Empfehlung des Lonely Planets entlanggefahren sind, so atemberaubend sein soll, hat sich uns deshalb nicht erschlossen. Das Meer sieht man von der Straße aus nämlich nie.

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In der Geisterstadt (São Domingos | Portugal, Tag 12)

sao-domingo-portugal-10“This is the most beautiful thing you have ever seen”, sagte der Franzose zu uns, der uns den Weg zur alten Mine von São Domingos wies. Uns ist nach wie vor nicht ganz klar, wie ein komplett vergiftetes Stück Mondlandschaft das Schönste sein kann, was wir je gesehen haben. Was aber definitiv zutrifft: Die Mine von São Domingos gehört zu den gruseligsten und abgefahrensten Orten, die wir je betreten haben.

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Der Alentejo in Bildern (Portugal, Tag 11)

portugal-04-10-20Wir müssen Euch mal das mit den Ampeln erklären – das ist nämlich echt genial. An vielen kleinen Ortschaften hier stehen am Straßenrand, noch außerhalb vor dem Ortsschild, große Schilder mit dem Hinweis “Velocidade controlada” (Geschwindigkeitskontrolle). Wenn man zu schnell fährt, wird man aber nicht geblitzt, sondern eine Ampel, ca. 100 Meter nach dem Ortseingang, schaltet auf rot. Man wird sozusagen komplett ausgebremst. Der Clou: Die Ampel hat keine weitere Funktion. Da ist kein Fußgängerüberweg, keine Kreuzung oder sonstwas, was die Ampel rechtfertigen würde – es geht wirklich rein darum, um Raser zu stoppen. Und es macht richtiggehend Spaß, zu versuchen, keine Rotphasen zu verursachen.

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