Die Überraschung, Teil 2: Oh Du schönes Karlsbad!

Eine Kurzbeschreibung von Karlsbad könnte so lauten: Hammermäßige Gebäude, romantisches Flanieren am Fluss, sprudelnde Heilquellen, gutes Essen, nette Menschen und eine russisch-orthodoxe Kirche mit goldenen Zwiebeltürmchen. Aus fotografischer Sicht kannte ich so eine Situation bislang nur aus Island. Alle zwei Meter möchte man ein neues Foto machen, weil man meint, dass die neue Perspektive doch noch ein bisschen schöner ist als die vorherige. Irgendwann muss man sich dann sagen: Pack den Foto weg und genieße einfach.

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Die Überraschung, Teil 1: Franzensbad, Marienbad & Loket

Ein Besuch im tschechischen Karlsbad stand schon lange auf meiner To-Do-Liste. Dass dieser Ausflug (obwohl ich bekennender Tschechien-Fan bin!) lange nicht zustandekam schiebe ich darauf, dass das Wort “Kurbad” doch irgendwie Assoziationen mit “Sanatorium” hervorruft. Damit lag ich jedoch völlig daneben. Was mich in Karlsbad, und bei den Abstechern nach Franzensbad, Marienbad und Loket erwartete, hat mich komplett umgehauen. Solche Kleinode, solche Perlen! Wer dort nicht war hat wirklich etwas verpasst.

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Mein Schiff 2 | 4. Landgang: Catania – Odyssee im Sightseeingbus

Nach einem weiteren, sehr entspannenden Seetag hieß es: Kurs auf Catania! Catania liegt in Sizilien, hat ungefähr 315.000 Einwohner und ist – mir zumindest – bisher nicht als besonders sehenswerte Stadt untergekommen. Bekannter ist da schon der Ätna, ein aktiver, 3.323 Meter hoher Vulkan, der stolz und weithin sichtbar über der Stadt thront. Das ist schon ein spektakuläres Bild! Fast so spektakulär waren auch der Anblick der 18 (!) aneinandergereihten Busse, die vor dem Ausgang unseres Schiffes gewartet haben, um Passagiere zu ebendiesem Vulkan zu karren.

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Mein Schiff 2 | 2. Landgang: Menschenmassen in Mykonos

Zweite Station unseres Schiffes war Mykonos, eine der beliebtesten griechischen Inseln. Immerhin 10.000 Leute leben dort. Den ersten Blick auf das Ferienparadies ergatterten wir schon von Bord aus: Eine recht karge Insel mit vielen weißgetünchten Häusern. Und im Wasser davor: 4 weitere Kreuzfahrtschiffe. Das ist schon heftig, wenn ungefähr 10.000 Leute gleichzeitig auf eine Kleinstadt losgelassen werden. Aber entgehen lassen wollten wir uns diesen Landgang natürlich nicht.

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Mein Schiff 2: Von Malta nach Piräus (Athen)

Und dann war’s auch schon so weit: Wir waren in Athen! Oder besser gesagt in Piräus, dem drittgrößten Mittelmeerhafen überhaupt. In Athen waren wir schon öfter, weshalb der Besuch total entspannt war. Nach dem köstlichen Frühstück im Anckelmannsplatz-Buffet-Restaurant haben wir uns – neues Ritual! – zunächst in die ultrabequemen Lounge-Stühle auf dem Pool-Deck fallen lassen, um erstmal die große Masse an Leuten von Bord gehen zu lassen. Erst gegen 11 Uhr sind wir dann gemütlich zum Schiffsausgang und von dort aus gleich in den nächstbesten Hop-On-Hop-Off-Bus gestiegen.

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Mein Schiff 2: Entspannung pur am ersten Seetag

Unser erster richtiger Reisetag war gleich ein kompletter Seetag. Den herumzubringen war angesichts des umfangreichen Bordprogrammes wieder kein Problem. Wie schon beim letzten Mal wurde der Workshop “Tücher kreativ binden” angeboten, es gab Whiskey-, Cognak- und Weinverkostungen, Mal- und Sportkurse, Singletreffs und ein Kochduell. Sehr lustig fand ich außerdem den Workshop “Obst- und Gemüseschnitzen” sowie die Modenschau, bei der Mitreisende sich als Models ausprobieren und dadurch gleich ihre Peinlichkeitsschwelle testen konnten.

 

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