Transsib Teil 3

Es ist 21 Uhr abends (14. Juni) und ich sitze eingekuschelt in einer mongolischen Jurte. Außen pfeift der Wind, die Toilette befindet sich (gefühlt) einen Gewaltmarsch entfernt, und mir tun von der heutigen 300 km Jeep-Fahrt über nichtvorhandene Straßen alle Knochen weh. Aber weiter in der Chronologie und zurück zur Transsibirischen Eisenbahn.  Weiterlesen

Mit der Transsib in die Mongolei: Gefangen in Erlian

Im Abteil von Shopping-Brigitte und den Kimono-Amis herrschte derweil doppelt schlechte Stimmung, weil Brigittes riesiger Koffer in keines der Gepäckfächer passte und sie ihn im Bett lagern musste. Die Betten sind bequem nutzbar für Leute bis 1,65m Körpergröße – jeder, der größer ist, muss sich irgendwie zusammenfalten und mit nem Koffer im Bett ists natürlich doppelt blöd.

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Die ersten Meter: Mit der Transsibirischen Eisenbahn von Peking nach Ulan-Bator

Ich grüße Euch aus Ulan-Bator! Allerdings noch nicht aus einer Jurte, sondern aus dem 8. Stock eines Hotels, von wo aus ich dem nicht enden wollenden Stau beobachte, der hier 24 Stunden täglich die Straßen verstopft. Das Lieblingsauto der Mongolen ist Mercedes, ansonsten gibt es sehr viele Toyota, und bei der Hälfte der Autos ist das Lenkrad links, bei der anderen Hälfte rechts. Ich bin immer noch fasziniert davon, dass in dieser Großstadt in jede noch so winzige Ecke eine Jurte gequetscht wurde. Weiterlesen