Der Alentejo in Bildern (Portugal, Tag 11)

portugal-04-10-20Wir müssen Euch mal das mit den Ampeln erklären – das ist nämlich echt genial. An vielen kleinen Ortschaften hier stehen am Straßenrand, noch außerhalb vor dem Ortsschild, große Schilder mit dem Hinweis “Velocidade controlada” (Geschwindigkeitskontrolle). Wenn man zu schnell fährt, wird man aber nicht geblitzt, sondern eine Ampel, ca. 100 Meter nach dem Ortseingang, schaltet auf rot. Man wird sozusagen komplett ausgebremst. Der Clou: Die Ampel hat keine weitere Funktion. Da ist kein Fußgängerüberweg, keine Kreuzung oder sonstwas, was die Ampel rechtfertigen würde – es geht wirklich rein darum, um Raser zu stoppen. Und es macht richtiggehend Spaß, zu versuchen, keine Rotphasen zu verursachen.

Mittlerweile sind wir – weiterhin über bemerkenswert leere Straßen – kreuz und quer durch die Alentejo-Region gefahren, haben Dorf um Dorf, Burg und Burg und Gasse um Gasse besichtigt. In vielen kleinen Cafés haben wir Kaffee mit Milch getrunken (Cappuccino zu bestellen ist keine so gute Idee – man bekommt meistens irgendein pappsüßes Getränk, aber Kaffee mit Milch schmeckt überall hervorragend) und das lokale Kuchensortiment durchprobiert. Überall ist es wunderschön. Deshalb bietet es sich an, diesmal einfach den Mund zu halten und Euch nur die Bilder zu zeigen.

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