Rückblick: 22. Januar 2014, Tromsö, Nordnorwegen

Vielleicht hat’s der ein oder andere von Euch in den Nachrichten gesehen: Die Bewohner des nordnorwegischen Tromsö haben gestern mit großer Freude die ersten Sonnenstrahlen nach zweimonatiger Abstinenz begrüßt. Am 22. November verschwindet die Sonne dort alljährlich hinter dem Horizont, ein seltsames Dämmerlicht rückt an ihre Stelle. Das wiederum macht Tromsö so ideal zum Polarlicht-Jagen. Lars und ich sind letztes Jahr pünktlich zum Tromsöer Sonnenaufgang (der am ersten Tag ungefähr eine Minute dauert) in ein Flugzeug gestiegen und haben uns auf die Reise nach Norden begeben.

Noch im Flugzeug sitzend – dessen gesamte Beleuchtung vom Piloten freundlicherweise ausgeschaltet wurde – konnten wir die bizarren grünen Polarlichter am Himmel bestaunen. Ich werde nie vergessen, wie das komplett unbeleuchtete Flugzeug durch die schwarze Nacht glitt, immer dem grünen Streifen am Himmel folgend. Es war ein bisschen wie Science Fiction. Und der restliche Tromsö-Urlaub wie ein ganz großer Traum. Polarlichter ohne Ende, ein wahnsinns Sternenhimmel und das wunderschöne nordische Licht. Ach ja. Und dann war da ja noch die Sache mit dem Heiratsantrag… 🙂

Wer auch so coole Polarlicht-Fotosafaris machen will, dem sei Vidar Dons Lindrupsen empfohlen, ein total netter Profifotograf und Touranbieter: https://www.facebook.com/InspirationSafari . Seine Kälteunempflindlichkeit beeindruckt mich noch heute. Nach sechs Stunden bei -13 Grad hat er uns mal schnell im Hotel abgeliefert und dann draußen noch stundenlang weiterfotografiert. Auf seiner Facebookseite sind hammermäßige Bilder zu sehen.

 

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