Neun Monate auf Weltreise: Friederike Achilles und Philipp Rusch mit “Die beste Entscheidung unseres Lebens”

Das Buch “Die beste Entscheidung unseres Lebens” ist mir so dermaßen oft über den Weg gelaufen, dass ich am Ende das Gefühl hatte, ich verpasse etwas, wenn ich es nicht gelesen habe. Egal ob im Buchladen, auf Amazon oder auf der von mir mit gemischten Gefühlen betrachteten Spiegel Bestsellerliste – dieses Buch war immer irgendwo präsent. Irgendwann habe ich zugeschlagen, denn die Story klingt wirklich gut: Friederike Achilles und Philipp Rusch, beide Anfang 30, lassen ihre Jobs hinter sich, um neun Monate lang auf Weltreise zu gehen. Sie beginnen in Kuba, reisen durch Mittel- und Südamerika und arbeiten sich nach einem kurzen Abstecher in die USA und Hawaii nach Asien – Indonesien, Thailand, Indien – vor. Coole Leute auf einer coolen Route also.

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Die fliegende Jurte: Zeltleben in Deutschland

Als ich in einer mongolischen Jurte übernachtet habe, da war das in der Mongolei, und es war – zumindest angeblich – Sommer. Es gibt aber auch Leute, die machen das in Deutschland und ganzjährig. Was sich jetzt so anhört, als wäre die Rede von irgendwelchen verschrobenen, alten Menschen, die sich auf einer Waldlichtung ihrer Weldfremdheit erfreuen, ist in Wahrheit eine echt schöne Geschichte.

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Alleine in der Kälte: “Eine Büroklammer in Alaska” von Guy Grieve

Guy Grieve scheint ein ganz normaler Typ zu sein: Anfang 30, zwei kleine Kinder, ein Einfamilienhaus, Vertriebsangestellter bei einem Verlag in Schottland. Doch er ist unzufrieden. Sein Leben langweilt ihn. Er möchte mal rauskommen und etwas ganz anderes erleben. Während andere Menschen in so einer Situation von einem Sabbatical, einer kleinen Weltreise oder dem Jakobsweg träumen würden, hegt Guy Grieve einen ganz anderen Plan: Er möchte einen Winter in Alaska verbringen. Alleine, in einer Blockhütte, die er selbst irgendwo in der Wildnis baut, fernab der Zivilisation. Da kommt es ganz gelegen, dass er plötzlich seinen Job verliert – denn nun steht dem Abenteuer Wildnis ja quasi gar nichts mehr im Wege…

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12.700 Kilometer zu Fuß durch die Wildnis
Christine Thürmer und “Laufen. Essen. Schlafen.”

Davon hatte ich noch nie gehört: In Amerika gibt es mehrere Fernwanderwege, jeder um die 4.000 Kilometer lang. Sie können nur in einem schmalen Zeitfenster von etwa fünf Monaten bewandert werden, ansonsten spielt das Klima nicht mehr mit. Auf dem Pacific Crest Trail, der von Mexiko bis zur Kanadischen Grenze führt (4.277 km), versuchen sich jedes Jahr etwa 300 Wanderer; nur Wenigen gelingt es aber, den kompletten Trail zu laufen. Die deutsche Geschäftsfrau Christine Thürmer hat diese Herausforderung gemeistert. Und weil es so schön war, ist sie im Anschluss gleich noch den Continental Divide Trail (4.900 km) und den Appalachian Trail (3.508 km) gelaufen. Das klingt nach einer spannenden Lektüre.

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Frohe Weihnachten!

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde, liebe Reisefans,

wir wünschen Euch ein besinnliches, friedliches und stressfreies Weihnachtsfest im Kreise Eurer Liebsten! Lasst Euch schön beschenken, genießt das leckere Essen und lasst mal die Seele baumeln.

In den letzten Wochen ist es hier auf diesem Blog mal wieder etwas ruhiger geworden – wir haben fleißig Pläne für das nächste Jahr geschmiedet, Tickets für neue Reisevorträge gekauft (die jetzt schön mit Schleifchen drumherum unterm Weihnachtsbaum liegen) und neue Reisebücher gelesen. Mehr erfahrt ihr in den nächsten Wochen hier.

Danke für Eure Treue, für Euer Feedback und für Eure Kommentare!

Merry Christmas,
Eure Suzy, Euer Lars

Fernweh Festival Erlangen 2016: Mit dem Motorrad über die Pyrenäen und rein ins Jahr 2017

2016-11-19-dirk-schaeferEinen Vortrag, den wir am Fernweh Festival 2016 gesehen haben, habe ich Euch noch unterschlagen: Dirk Schäfer mit seiner Motorradtour durch die Pyrenäen. Dirk Schäfer hatten wir schon einmal gesehen, da ist er “Coast to Coast” durch Afrika gefahren. Ein unheimlich witziger Vortrag, der gute Laune gemacht hat. Und auch bei seiner diesjährigen Tour durch die wunderschönen Pyrenäen hat Dirk Schäfer so viel gute Laune versprüht, und so viele schöne Bilder gezeigt, dass man ihm glatt verziehen hat, dass die Story (die sich um eine Flasche Wein drehte, die irgendwo besorgt werden musste) schon sehr konstruiert war. Im Großen und Ganzen hat mich sein Roadtrip an unseren Portugal-Urlaub erinnert, und ich habe wirklich Lust bekommen, mal “Pyrenäen mit dem Mietwagen” zu machen. Insgesamt also ein schöner Vortrag von einem sehr sympathischen Referenten. der Ideen zum Nachmachen liefert.

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