Die Überraschung, Teil 2: Oh Du schönes Karlsbad!

Eine Kurzbeschreibung von Karlsbad könnte so lauten: Hammermäßige Gebäude, romantisches Flanieren am Fluss, sprudelnde Heilquellen, gutes Essen, nette Menschen und eine russisch-orthodoxe Kirche mit goldenen Zwiebeltürmchen. Aus fotografischer Sicht kannte ich so eine Situation bislang nur aus Island. Alle zwei Meter möchte man ein neues Foto machen, weil man meint, dass die neue Perspektive doch noch ein bisschen schöner ist als die vorherige. Irgendwann muss man sich dann sagen: Pack den Foto weg und genieße einfach.

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Die Überraschung, Teil 1: Franzensbad, Marienbad & Loket

Ein Besuch im tschechischen Karlsbad stand schon lange auf meiner To-Do-Liste. Dass dieser Ausflug (obwohl ich bekennender Tschechien-Fan bin!) lange nicht zustandekam schiebe ich darauf, dass das Wort “Kurbad” doch irgendwie Assoziationen mit “Sanatorium” hervorruft. Damit lag ich jedoch völlig daneben. Was mich in Karlsbad, und bei den Abstechern nach Franzensbad, Marienbad und Loket erwartete, hat mich komplett umgehauen. Solche Kleinode, solche Perlen! Wer dort nicht war hat wirklich etwas verpasst.

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Exkurs: Von Zahnärzten und Windspielen

Einen Reiseblog so einfach zweckzuentfremden ist natürlich eine fragliche Angelegenheit. Schließlich soll es hier um eine der schönsten Beschäftigungen im Leben gehen – das Reisen. Aber der geneigte Leser wird sich fragen, warum sich hier seit nunmehr über einem Monat nichts getan hat. Tja. Während dieser Blog brachlag habe ich mich zu einer Expertin für Nachbarschaftslärm und Zahnarztbesuche weitergebildet. Oder, fast noch besser: Ich bin nun Fachfrau für nervige Angelegenheiten aller Art. Wer lieber etwas übers Reisen lesen will, kann diesen Beitrag getrost überspringen. Alle anderen dürfen gerne weiterlesen.

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Andreas Pröves Reisen als Rollstuhlfahrer: “Mein Traum von Indien”

Andreas Pröve ist nicht nur ein toller Reisereferent, sondern auch ein super Schriftsteller. In diesem Beitrag habe ich schon einmal über ihn berichtet. Das Besondere: Seit einem Motorradunfall im Jahr 1981 sitzt Andreas Pröve im Rollstuhl. Und lässt sich vom Reisen trotzdem nicht abhalten. Was für Nicht-Gehandicappte schon ein totales Abenteuer wäre, bewerkstelligt er mit Rollstuhl, Handbike und oftmals komplett alleine. Kaum zu glauben, und absolut fesselnd zu lesen.

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Huh! Da hat wieder jemand ein Buch über Island geschrieben!
Thilo Mischke mit “Huh! Die Isländer, die Elfen und ich”

Es hat (mal wieder) jemand ein Buch über Island geschrieben. Thilo Mischke, 1981 geboren, Journalist, Autor und Moderator. Etwa 20x, so behauptet er, war er bereits in Island; allerdings nie länger als zwei Wochen. Sein Insiderwissen über Land und Leute hat er nun in dem Buch “Huh! Die Isländer, die Elfen und ich” zu Papier gebracht. Was ich da lesen musste, ließ mich teilweise die Stirn runzeln. Ich war zwar “nur” fünfmal in Island, kann aber einigen der in “Huh” aufgestellten Behauptungen so gar nicht zustimmen. Das trübt leider auch die lustigen und interessanten Anekdoten vom Rest des Buches.

 

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Mein Schiff 2 | 4. Landgang: Catania – Odyssee im Sightseeingbus

Nach einem weiteren, sehr entspannenden Seetag hieß es: Kurs auf Catania! Catania liegt in Sizilien, hat ungefähr 315.000 Einwohner und ist – mir zumindest – bisher nicht als besonders sehenswerte Stadt untergekommen. Bekannter ist da schon der Ätna, ein aktiver, 3.323 Meter hoher Vulkan, der stolz und weithin sichtbar über der Stadt thront. Das ist schon ein spektakuläres Bild! Fast so spektakulär waren auch der Anblick der 18 (!) aneinandergereihten Busse, die vor dem Ausgang unseres Schiffes gewartet haben, um Passagiere zu ebendiesem Vulkan zu karren.

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