Packliste für Portugal

voller-kofferAuf dem Bild links seht Ihr, was passiert, wenn man ein Hilleberg-Akto-Zelt, einen Sommerschlafsack und die praktische Treckerlounge-Isomatte in einen Samsonite-Koffer packt. Wenn man sich dann noch den Kocher unter den Arm klemmt kann man zwar toll zelten, hat aber nichts zum Anziehen dabei. Suboptimal, würde ich sagen.

Trotzdem wollen wir diesmal nicht mit Rucksack verreisen. Nachdem wir in Portugal einen Mietwagen haben und unser Gepäck also nicht irgendwie rumschleppen müssen, halten wir einen Koffer für praktischer. Da können wir bequem die Sachen rausholen, die wir jeweils für eine Nacht auf dem Zeltplatz brauchen, und müssen uns nicht mit dem rucksäckischen Wühlen und Stopfen aufhalten.

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Was Mitarbeiter auf einem Kreuzfahrtschiff verdienen…

costa-mediterraneaAlle Mitarbeiter auf der „Mein Schiff 2“ waren überragend freundlich. Immer und überall. Wir haben deshalb inständig gehofft, dass diese Freundlichkeit echt ist, und nicht nur daher rührt, dass man rausgeschmissen wird, wenn man nicht ganz furchtbar freundlich ist. Oft haben wir – wenn auch mit einem leicht zweifelnden Unterton – gemutmaßt, dass die Bezahlung auf solchen Schiffen vielleicht doch nicht so übel ist. Wir haben inständig gehofft, dass es doch das Geld ist, das dazu motiviert, freundlich zu sein. Ein Trugschluss. Ausgerechnet jetzt hat die „Zeit“ einen Artikel zu genau diesem Thema veröffentlicht. Darin wurden unter anderem die Gehälter der Angestellten auf der Mein Schiff 2 veröffentlicht. Ein Freund von mir hat mir den Link geschickt, mit der Anmerkung: „Ist das noch Arbeit oder schon Sklaverei?“

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Das Portugal-Experiment

portugal-landkarteWir sind mittlerweile stolze Besitzer des Lonely Planet Guides für Portugal sowie einer umfangreichen Straßenkarte. Dieser neue Besitz ist der Erkenntnis geschuldet, dass wir in wenigen Tagen nach Portugal fahren, und absolut keinen Plan haben. Wobei wir allerdings nicht sicher sind, ob so ein Plan denn sinnvoll ist: Als wir unseren Kuba-Roadtrip gemacht haben, hatten wir alles minutiös durchgeplant – nur um nach vier Tagen alles umzuschmeißen und die Route komplett zu ändern. In Südamerika haben wir zwar im Großen und Ganzen die geplante Route eingehalten, was aber des Öfteren mal echt stressig war. Und letztes Jahr, als wir die Bärenrunde wandern wollten, sind wir stattdessen am Nordkap gelandet. Ganz ohne Karte und Reiseführer. Braucht man also unbedingt immer einen Plan?

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Kreuzfahrt auf der Mein Schiff 2 – Das Fazit

Mein Schiff 2Wir und das Pfefferspray sind wieder zuhause. Ich habe gleich mal gegoogelt, wie das mit dem Pfefferspray überhaupt ist: Tatsächlich darf man das legal mit an Bord nehmen, aber nur, wenn man es am Security-Check, in einen durchsichtigen Plastikbeutel verpackt, unaufgefordert vorzeigt. Dann fällt das Pfefferspray nämlich unter „Flüssigkeiten“. Da soll mal jemand durchblicken…

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Landgang 4: Dubrovnik, Kroatien

Kroatien (15)(Samstag, 3. September 2016) Ursprünglich dachte ich, man macht eine Kreuzfahrt, weil man in möglichst kurzer Zeit möglichst viele verschiedene Orte besuchen möchte. Wir aber stellen fest, dass die Landgänge fast schon Nebensache sind und man stattdessen so viel Zeit wie möglich auf dem Schiff verbringen möchte. Es zieht uns immer wieder zurück in unsere Kabine, in die TUI-Bar, ins Anckelmannsplatz Buffet-Restaurant. Deshalb war es auch nicht schlimm, dass unser Besuch in Dubrovnik (der Besuch, nicht die Stadt an sich) gestern eine ziemliche Enttäuschung war.

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Landgang 3: Kotor, Montenegro

Montenegro (7)Der gestrige Tag begann mit einem Jubiläum, einem Höhepunkt und einem Schock. Das Jubiläum war, dass ich mit Montenegro das 35. Land in meinem Leben betrat. Der Höhepunkt war der erste Blick vom Balkon unserer Kabine auf die Bucht von Kotor. Steile Berghänge, davor kleine Häuser, Palmen, Boote. An Schönheit kaum zu überbieten! Der Schock war die SMS, die ich kurz nach dem Aktivieren des Daten-Roamings bekam: „Sie haben nun 59,90 Euro an Internetgebühren verbraucht.“ Da war der letzte Blogbeitrag noch gar nicht hochgeladen – fragt mich nicht, was das dann noch gekostet hat. Übel, echt übel.

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